Herr, Du warst unsre Zuflucht
ehe die Berge geboren wurden,
die Erde entstand und das Weltall.
Von Jahr zu Jahr säst du die Menschen aus
wie Gras: am Morgen grün und blühend,
am Abend welk, geschnitten.
All unsre Tage gehn hin unter deinem Zorn,
wir fliegen dahin, werden zu Staub.
Herr, sättige uns am Morgen mit deiner Huld,
dann wollen wir jubeln, uns freuen.
Zeige uns deine erhabene Macht,
es komme über uns die Güte des Herrn.
Lass das Werk unserer Hände gedeihen.