Ich habe mir vorgenommen: ich will nicht
sündigen mit meiner Zunge.
Siehe, meine Tage sind wie eine
Sandbreite vor Dir, mein Leben ist
wie nichts vor Dir;
wie gar nichts sind all die Menschen.
Sie gehen einher, unruhig, sammeln
und wissen nicht, wer es einbringen wird.
Nun Herr, wessen soll ich mich trösten?
Wenn Du einen Menschen züchtigst,
o Herr, so verzehrst Du seine Schönheit,
wie Motten ein Kleid.
Denn ich bin Gast bei Dir,
lass ab von mir, dass ich mich erquicke,
ehe ich dahinfahre.