Danket dem Herrn, denn er ist gütig
seine Huld währet ewig
Sie, die umherirrten in der Wüste
in der Öde, den Weg nicht fanden
Hunger und Durst litten
Ängste hatten, die wohnliche Statt nicht fanden
sie alle sollen dem Herrn danken
für seine huldvolle Rettung
Sie, die im Dunkel saßen
gefangen in Elend und Eisen
die stürzten und in ihrer Bedrängnis zum Herrn fanden
sie alle sollen dem Herrn danken
sie, die dahinsiechten in sündhaftem
Treiben, gebeugt von Vergehen
denen vor jeder Speise ekelte
nahe den Pforten des Todes waren
sie sollen Dankopfer weihen und Jubel
die Taten Gottes verkünden
Sie, die mit Schiffen fuhren und Handel trieben und Wunder
auf dem großen Meer, die Werke des
Herrn in der Tiefe bestaunten
Gott gebot, ließ Sturmwind aufstehen
Mach die Wogen sich türmen bis zum Himmel
die wie Trunkene wankten und schwankten
in ihr Bedrängnis den Herrn anschrien
Gott machte ein Säuseln aus dem Sturm,
legte die Wogen. Sie sollen Gottes Tun loben
Er machte Ströme zur Wüste
Oasen zum durstigen Ödland
fruchtbares Land zur Salzsteppe
doch er machte all die Wüste zum Wasserteich
verdorrtes Land zur Oase
dort siedelte er Hungernde an, die Städte gründeten
Sie bestellten Felder, pflanzten Reben
erzielten reiche Ernte, gab ihnen Vieh
Sie mehrten sich, er segnete sie
doch dann aber würden sie geringer
gebeugt unter der Last von Leid und Kummer
er goss Verachtung über die Edlen
sie in der Wüste umherirren
die Armen hob er aus ihrem Elend
vermehrte ihre Sippen, die Redlichen
sehen es, freuen sich, all die Bösen
verstummen. Wer ist weise, die zu
beachten - die reiche Huld des Herrn.