Willy Wiedmann bezeichnet die Apostelgeschichte als „Chronic continuo“ bei der versucht wurde, die historischen Aufzeichnungen der Urkirche zu bezeugen beziehungsweise zu wahren. Wobei Lukas auf verschiedene Quellen angewiesen war und alles so umgeschrieben hat, dass es den Zwecken dienlich ist. Nach den verschiedenen Stationen bis Rom endet die Apostelgeschichte mit dem Tod Paulus. Obwohl Lukas das Ende offen lässt, indem er erklärt, dass Paulus noch zwei Jahre lang freimütig in Rom weiterverkündigen darf, bricht sie Wiedmanns Meinung nach trotzdem viel zu abrupt ab. „Als wäre ein Stück verloren gegangen und deshalb ein eigentlicher Schluss gänzlich fehlen würde“.