Vernimm, o Gott, mein Beten,
achte auf mich und erhöre mich.
Das Geschrei der Feinde
lässt mich Furcht und Zittern erfassen, entsetzlich.
Hätte ich doch Flügel wie eine Taube,
dann flöge ich davon in die Ruhe.
In der Stadt herrscht Verderben,
Betrug und Unterdrückung.
Nicht ein Feind beschimpft mich.
Nein - Du Freund und Vertrauter bist es.
Am Abend, Morgen, am Mittag
rufe ich zu Gott befrei mich,
denn sie fürchten Gott nicht.
Ihre Worte sind linder als Oel
und sind doch gezückte Schwerter.