Auf Dich, Herr, werfe ich meine Sorgen,
Du lässt den Gerechten niemals wanken.
Ps 56
(Ein Lied Davids - aus der Zeit, als die
Philister ihn in Gat ergriffen)
Sei mir gnädig, Herr,
meine Feinde bedrängen mich Tag für Tag.
Ich vertraue auf Gott und fürchte mich nicht,
Sie verdrehen meine Worte, lauern
und spähen, beobachten meine Schritte.
Wirf die Völker zu Boden, in deinem Zorn, o Gott.
Sammle meine Tränen in einem Krug,
zeichne sie auf in deinem Buch,
dann weichen meine Feinde zurück.
Denn ich preise Gottes Wort.
Ich schulde dir Erfüllung und Gelübde, Dankopfer.
So gehe ich im Licht der Lebenden.
Sei mir gnädig, o Gott,
ich flüchte mich zu Dir.
Im Schatten deiner Flügel finde ich Zuflucht.
Ich muss mich mitten unter Löwen
lagern. Ihre Zähne sind Spieße und Pfeile,
ein scharfes Schwert ihre Zunge.
Sie haben meinen Schritten ein Netz gelegt,
eine Grube gegraben.
Mein Herz ist bereit,
denn deine Güte reicht so weit der Himmel ist,
deine Treue so weit die Wolken ziehn,
deine Herrlichkeit erscheint
über der ganzen Erde.